Inura Medical

Das Schweizer Start-up Inura Medical hat sich der Frauengesundheit verschrieben. Mit einer revolutionären Idee hat Inura den weit verbreiteten Erkrankungen der Blase und des unteren Harntraktes den Kampf angesagt: Das Medikament wird direkt an den Ort des Geschehens, in die Harnröhre, eingebracht. Mit seinem "intraurethralen Ovulum" geht Inura einen komplett neuen Weg. Und erspart den Patientinnen erst noch unangenehme Nebenwirkungen.

Die erste Indikation, auf welche Inura abzielt, ist die überaktive Blase, früher bekannt als Reizblase. Die überaktive Blase ist weit verbreitet, sie trifft etwa 15 - 20 % aller Frauen über Vierzig. Die derzeitigen Behandlungsmöglichkeiten haben erhebliche Nebenwirkungen. 

Die Technologie von Inura basiert auf jahrzehntelanger Forschung in der Urologie durch Professor S. Grant Mulholland, einen renommierten Chirurgen, Wissenschaftler und ehemaligen Präsidenten der American Urology Association. Leider verstarb Professor Mulholland im Jahre 2015. Seine Witwe und die Mitbegründer - Serienunternehmer im Bereich der Urologie - beschlossen, seine Arbeit weiterzuführen und die Technologie in der Schweiz weiterzuentwickeln. In den Folgejahren wurde in Startfinanzierungsrunden Kapital eingeworben. Zur Entwicklung, Analyse und Verfeinerung der Formulierung wurde eine Zusammenarbeit mit einem führenden Hersteller von Zäpfchen und Ovuli aufgebaut.

Zur Optimierung und Stärkung der klinischen Entwicklung des Produkts schloss Inura eine langfristige Vereinbarung mit Hemex. Hemex ist ein Accelerator mit einer starken Erfolgsbilanz bei der Entwicklung von Produkten für die Frauengesundheit. Hemex hat ein engagiertes Managementteam entsandt, das die erforderliche Expertise in das Projekt einbringt. Das neue Präparat wird es den Patientinnen ermöglichen, den Umgang mit ihren Gesundheitsstörungen drastisch zu verbessern und die Kontrolle über ihr Leben zurückzugewinnen.

Inura Medical befindet sich im HEMEX-Inkubator in Liestal, Schweiz.